Ab 80 MHz ist eine direkte Sicht zum Sender nötig
Elevationswinkel (90° am Äquator) (Im Norden kleiner werdend)
Vom Satelliten ankommende Leistung = 1pW/m²
Mischt man zwei Frequenzen, kommt eine dritte Frequenz dabei heraus
Die Satellitenschüssel die zum Empfang benötigt wird, wird auch PFA-Spiegel genannt. Im mitteleuropäischen Bereich ist der Spiegel flacher, damit er sich bei Schnee- oder Regenwetter nicht mit Schnee oder Regenwasser füllen kann.
Ein Satellit, der zur Übertragung von Fernsehsignalen dient, wird auch GEO-Satellit (Geostationary Earth Orbit: Geostationärer Erd-Orbit) genannt. Er befindet sich ca. 36.000km über der Erdoberfäche (ca. 42.157km vom Erdmittelpunkt entfernt). Diese Umlaufbahnenhöhe wird benötigt, damit er die gleiche Umlaufgeschwindigkeit wie die Erde hat. Dies wiederum ist nötig, damit der Satellit „fest am Horizont steht“ und die Satellitenschüssel nicht ständig neu auf den Satelliten ausgerichtet werden muss.
Der Übertragungsweg des Signals beträgt 2 * 36.000km. Zuerst muss das Signal von einer Erdfunkstelle zum Satelliten gesendet werden, bevor dieser das Signal zurück an die „Endverbraucher“ senden kann. Der Weg von der Erdfunkstelle zum Satelliten wird Uplink genannt, der Weg vom Satelliten zum „Endverbraucher“ wird Downlink genannt.
Astra besitzt fünf Satelliten im Orbit. Diese befinden sich in einem 32km großen „Raumwürfel“. Sie müssen so angeordnet sein, dass sie sich gegenseitig nicht behindern können und nicht kollidieren. Sie werden mit so wenig Treibstoff wie möglich gesteuert, da ein nachfüllen nicht möglich ist. Ab einer bestimmten Treibstoffgrenze wird der Satellit in eine höhere Umlaufbahn befördert (ca. 45.000km), in eine sogenannte „Parkposition“, wo er dann verbleibt.
Die Empfangsantenne muss mit freier Sicht auf die Satelliten ausgerichtet sein, damit die Signale empfangen werden können.
Satellitensignal und LNB
Die Übertragung von Satellitensignalen findet im „Ku-Band“ statt, im Bereich von 10,70 bis 12,75 GHz. Diese Satellitenfrequenz wird vom LNB (Low Noise Block: rauscharmer Signalumsetzer) auf den Bereich 950 bis 2150 MHz umgesetzt. Dieser Frequenzbereich wird auch Zwischenfrequenz genannt. Dafür ist der „Local Oscillator“ der sich im LNB befindet zuständig. Der LNB ermöglicht dadurch die Kabelübertragung durch ein Koaxialkabel und den Empfang mit einem Satellitenreceiver.
Das runde Teil was sich vorn am LNB befindet wird auch „Feedhorn“ (Einspeisungshorn) genannt. Ist dies mit am LNB angebracht, wird es auch LNBF (Low Noise Block Feed) genannt.
Es gibt insgesamt vier verschiedene Polarisationsmodi. Wir verwenden die horizontale und vertikale Polarisation, während in Frankreich die „Zirkular Links“ und „Zirkular Rechts“ Polarisation eingesetzt wird. Indem die Signale auf diese vier Arten ausgestrahlt werden, wird der Frequenzbereich besser ausgenutzt.
Transponder
Transponder (zusammengesetzt aus den Worten Transmitter und Responder) befinden sich auf Satelliten. Hier empfangen sie Daten (Transmitter) und strahlen sie wieder ab (Responder). Eine Erdfunkstelle kann Datensignale für z. B. Fernsehen an einen geostationären Satelliten senden, der diese dann wieder zurück auf die Erde schickt.
Während bei analogen Sendern für jeden Sender noch ein eigener Transponder nötig war, ist es bei digitalen Sendern ein Transponder für acht verschiedene Sender. Dies ist durch die Komprimierung der Daten möglich.
Wellenlänge λ
Als Wellenlänge wird der kleinste Abstand zweier Punkte gleicher Phase einer Welle bezeichnet. Als Symbol wird das Lambda λ genutzt.
Um die Wellenlänge zu berechnen, benötigt man c (Ausbreitungsgeschwindigkeit bzw. Lichtgeschwindigkeit (299792,5)) und f (Frequenz).
Sie beträgt 24mm in der Satellitentechnik.
Die Länge der Antenne beträgt immer ein viertel der Wellenlänge.
Die Antenne in einem LNB ist also ca. 6mm lang.
richtig schlecht :D
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